03.10.2016

S04 kommt in Bernau unter die Räder

Die Schalker Basketballer haben auch ihr zweites Saisonspiel am Sonntag bei Lok Bernau nicht erfolgreich gestalten können. Mit 86:68 kamen die Königsblauen beim Mitaufsteiger aus dem Berliner Umland unter die Räder und fuhren mit leeren Händen nach Hause. Patrick Carney, der für Coach Raphael Wilder als Spielertrainer fungierte, haderte im Anschluss an die Partie mit dem Teamplay seiner Mannschaft.

Die Geschichte der ersten Halbzeit im zweiten Saisonspiel des S04 bei Lok Bernau ist schnell erzählt: Nach den ersten zwei Punkten der Partie durch Courtney Belger spielten fortan nur noch die Gastgeber. Das erste Viertel ging mit 26:6 deutlich an die Lok Bernau. Das Team von Patrick Carney kam nicht gut in die Partie und musste so den Mitaufsteiger enteilen lassen. „Bernau hat von Beginn an mit einer höheren Intensität gespielt und wir waren nicht bereit, unser Spiel aufzuziehen. Sie waren gut auf uns vorbereitet und wir hatten dem leider nichts entgegenzusetzen“, so der königsblaue Ersatz-Coach Carney, der für Coach Raphael Wilder als Spielertrainer einsprang.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Schalker nicht besser in die Partie finden und mussten zusehen, wie die Hausherren bis zum Pausentee auf 50:20 davonzogen. „Sowohl offensiv als auch defensiv haben wir in der ersten Halbzeit absolut nicht zu unserem Spiel gefunden, während Bernau den Ball gut hat laufen lassen. Wir hatten zu viele Turnover in unseren Reihen und 20 Punkte in einer Halbzeit sind einfach zu wenig um ein Spiel auf Augenhöhe zu gestalten“, hält Carney fest.

Ergebniskosmetik nach der Halbzeit

Als die Lok Bernau zur Mitte des dritten Viertels auf 63:24 enteilt war, wachten die Königsblauen auf und wehrten sich gegen die drohende hohe Niederlage. Den dritten Spielabschnitt gewannen sie mit 22:21 und verkürzten den Rückstand zum letzten Viertel leicht auf 42:71.

Im letzten Viertel, als die Hausherren den Sieg bereits gedanklich verbucht hatten, drehten die Schalker noch einmal entschlossen auf und trafen nun endlich aus dem Feld. Der Schlussabschnitt ging mit 26:15 an die Knappen und so konnte der Rückstand zum Spielende auf 86:68 verkürzt werden.

Die Punkteverteilung in Bernau:

Courtney Belger 15, Trent Weaver 13, Marco Buljevic 13, Nikita Khartchenkov 10, Patrick Carney 10, Daniel Boahene 5, Dorian McDaniel 2, Michael Agyapong, Thomas Szewczyk, Lennart Weichsel

„An dem Spiel gibt es nichts zu beschönigen. Wir haben unsere Fehler aus der letzten Woche gegen Artland wiederholt und leider nicht daraus gelernt. Unser Teamplay war einfach schlecht und daher haben wir Bernau zu keinem Zeitpunkt Paroli bieten können. Wir müssen nun hart an unserem Teamplay arbeiten und zusehen, dass wir weiter zusammenfinden. Es gibt in dieser Liga keine einfachen Partien mehr und deshalb müssen wir uns für die zukünftigen Aufgaben weiter verbessern“, so Patrick Carney abschließend zum Spiel in Bernau.

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