12.11.2015

Der S04 spielt auf Sieg gegen den BSV Wulfen

„Es wird wie immer schwer, auswärts in Wulfen zu gewinnen“, prophezeit S04-Coach Raphael Wilder seinem Team und allen königsblauen Basketball-Fans. Nichtsdestotrotz setzen Trainer und Mannschaft alles daran, am Samstag, 14. November, den neunten Saisonerfolg im zwölften Liga-Spiel perfekt zu machen. Sprungball in der Sporthalle der Gesamtschule Wulfen ist um 20 Uhr.

Das Team um Head-Coach Maik Berger rangiert mit vier Siegen und sieben Niederlagen nach dem elften Spieltag auf dem zehnten Tabellenplatz. Zuletzt mussten die Münsterländer eine 70:84-Heimniederlagen gegen den aktuellen Tabellenführer einstecken. „Der BSV Wulfen hat die Partie gegen die WWU Baskets Münster am vergangenen Wochenende lange offen gestaltet und am Ende nur mit 14 Punkten verloren. Am ersten Spieltag der aktuellen Saison hat Wulfen aber die BSG Grevenbroich zu Hause mit 79:77 geschlagen“, sagt „Raffi“ Wilder.

Nasarre und Letailleur: Wiedersehen mit Ex-Schalkern aus dem letzten Jahr

Bester Werfer im Wulfener Dress wurde am zurückliegenden Spieltag Christian Marquardt, der insgesamt zwölf Punkte erzielte und mit einer hundertprozentigen Freiwurfquote glänzte. Der Point Guard zählt ebenso wie US-Boy Christopher Antonio Brown, Point Guard Philip Günther und BSV-Eigengewächs Thorben Vadder zu den bewährten Kräften, die bereits während der zurückliegenden Saison zusammengespielt haben. Mit Javier Nasarre, der sich gegen die WWU Baskets Münster neun Rebounds gesichert hat, und Jan Letailleur gibt es zudem ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen Knappen. Zu Saisonbeginn holten die Münsterländer außerdem Center Jens Nieswand und Tim Gorontzi. „Wulfens Kader ist eingespielt, zudem hat sich der Club gezielt verstärkt. Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen und nehmen das Spiel sehr ernst“, sagt Knappen-Coach Wilder.

Seit der Verpflichtung von US-Guard Ashanti Cook konnten die Schalker Basketballer zuletzt wieder regulär mit zehn Mannen trainieren. „Ashanti tut uns gut. Er ist ein klasse Spieler und entlastet die anderen im Team. Die Rollen sind jetzt wieder klarer verteilt“, so „Raffi“ Wilder.